Kung Fu in Hamburg

Chinesische Kampfkunst Wushu

Kung Fu

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Kung Fu, oder Wushu, ist eine Kampfkunst für Sport, Gesundheit, Zweikampf und Selbstverteidigung. Wushu hat eine Geschichte von vielen tausend Jahren und ist Teil von Chinas kulturellem Erbe.

Kung Fu oder Wushu?

Wushu bezeichnet keinen besonderen Stil. Es ist vielmehr eine Sammelbezeichnung für die Kampfkünste Chinas. In der westlichen Welt hat sich dagegen der Begriff Kung Fu als Synonym für die Kampfkünste Chinas durchgesetzt und wird mittlerweile auch von den Chinesen selbst als Bezeichnung der Kampfkunst verwendet.

Der chinesische Ausdruck gong fu hat übrigens nur mittelbar etwas mit der Kampfkunst Wushu zu tun, denn wörtlich übersetzt bedeutet es lediglich »hart arbeiten«. Damit wird in der chinesischen Sprache die Anerkennung von außergewöhnlichen Fähigkeiten einer Person ausgedrückt, die nur durch Disziplin und harte Arbeit erreicht werden können. Wer also einen hohen Leistungslevel erreicht hat, hat eben gong fu. Somit ist es dann doch eine sehr treffende Bezeichnung für einen Schüler der Kampfkunst!

Kung Fu-Training im Zanshin Dojo

Kung Fu

Beim Kung Fu-Training im Zanshin-Dojo werden zunächst Grundlagen geschaffen mit einem allgemeinen Basistraining, dem sogenanten ji ben gong. Mit einzelnen Bewegungsformen werden dabei Kraft, Schnelligkeit, Flexibilität, Ausdauer, Koordination und Körpererfahrung geschult. Außerdem machen wir Stand- und Gleichgewichtsübungen. Dieses Basistraining ist auch ideal als Kombination und Ergänzung zu den anderen bei uns unterrichteten Kung Fu-Stilen und Kampfsportarten und fordert Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen.

Nach dem Basistraining geht es an das Erlernen eines bestimmten Stils, wobei auch hier zunächst wieder stilartspezifische Grundlagen und Basisformen geübt werden.

Kung Fu-Stile

Ein Schwerpunkt des Trainings im Zanshin Dojo liegt auf dem Üben des Taiji Quan (auch Tai Chi Chuan geschrieben) mit der 24er Form als Grundlage. Diese speziell für ein breites Publikum konzipierte Form basiert auf dem Yang-Stil des Taiji Quan und enthält dessen wesentliche Elemente kombiniert in 24 Bewegungsfolgen.

Da Taiji nicht nur eine wunderschöne Bewegungsmethode sondern vor allem eine Kampfkunst ist, wird ein wesentliches Augenmerk auch auf die praktische Anwendung gelegt. Dies wird ergänzt durch das sogenannte pushing hands Training. In fortgeschrittenen Stufen werden dann auch 48er Form, 42er Form, Taiji 32er Schwert, 42er Schwert, Taiji Stock oder Chen Stil unterrichtet.

Kung Fu

Das Training und Üben von Taiji ist vor allem auch für Übende anderer Kampfkünste geeignet, weil es mit seinen langsamen Bewegungen eine neue Körpererfahrung ermöglicht ohne das bisher Erlernte zu unterdrücken.

Wem die langsamen und fließenden weichen Bewegungen des Taiji jedoch einfach nicht schnell genug sind, für den besteht auch die Möglichkeit z.B. das extrem schnelle und akrobatische Chang Quan oder auch einen traditionellen Stil, wie z.B. Xing Yi Quan, zu üben.

Wie gesagt, das Wushu-Universum ist groß. Aber eins braucht man in jedem Fall: gong fu.


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